|
August 2009 |
|
Holsteiner
Kurier vom 18.08.2009
|
|
Juli 2009 |
|
|
|
Juni 2009 |
|
|
|
Juli 2007 |
|
Pressebericht Kieler Nachrichten und Lübecker Nachrichten vom 01.07.2007 Hundeübungsplatz wurde zur RennstreckeBad Oldesloe - Es ging um die Wurst, aber auch
um das Gummiquietschtier, das Leckerli oder ums Herrchen: Zum zweiten Mal
hatte der Verein für Deutsche Schäferhunde, Ortsgruppe Bad Oldesloe, am
Sonntag Hunde aller Rassen und Größen zum Hunderennen geladen, und über 70
Tiere waren der Einladung gefolgt. "Wir haben das Rennen letztes Jahr zum
ersten Mal angeboten, und das war so ein Erfolg, dass wir es dieses Jahr
wieder tun", erklärte Turnierleiterin Bärbel Dreisow. "Die Tiere starten
in fünf Klassen je nach Alter und Größe." Im Internet finden Sie diese Meldung unter der URL: |
|
Juni 2006 |
|
Alex und Benita
Schutzhundeführer ihre Vierbeiner bei den Deutschen Meisterschaften präsentieren, sind sie mit von der Partie: die dreijährige Deutsche Schäferhündin Benita und ihre Führerin Alexandra Meyer.
Die Siebenjährige begeisterte unlängst bei den Landesmeisterschaften mit dem zweiten Platz und ist die jüngste Starterin bei nationalen Titelkämpfen.
Videoanalyse in der Küche der Familie Meyer. Vater Klaus hat den Laptop auf .... mehr (von Kai Mewes)
|
|
Februar 2006 |
|
|
|
Oktober 2005 |
|
|
|
Mai / Juni 2005 |
|
Egal ob Dackel oder Neufundländer Schäferhundeverein bietet Ausbildung für Hund und Herrchen an Emkendorf Bei der Schutzhundeprüfung mussten die Mitglieder des Schäferhundevereins in Emkendorf beweisen, was sie in den letzten Monaten geübt hatten. Bei der Fährtensuche, der Unterordnung und im Schutzdienst wird das Verhalten der Vierbeiner auf Herz und Nieren geprüft.
Dass gerade Schäferhunde dafür besonders geeignet sind, liegt für den stellvertretenden Vorsitzenden Günter Wessels auf der Hand. "Schäferhunde sind Zehnkämpfer. In jeder einzelnen Disziplin gibt es Rassen, die Details besser können, aber in der Summe sind Schäferhunde unschlagbar." Setze man die Zahl aller Hundebisse zur Anzahl der Tiere ins Verhältnis, seien Schäferhunde deutlich weniger an Beißereien beteiligt. „Schäferhunde sind sehr wesensfest und klar im Kopf“, meint Wessels.
Schäferhund Apoll und sein Frauchen Karin Kudszus aus Gnutz haben bereits die höchste Prüfungsstufe bestanden. „Apoll gehorcht aufs Wort. „Man muss immer weiter trainieren, damit die Fähigkeiten erhalten bleiben. Hunde sind auch nur Menschen – sie brauchen regelmäßige Zuwendung“, sagt Karin Kudszus.
Für Hunde aller Rassen bietet der Schäferhundeverein jetz einen Begleithunde-Kursus an. Die Zweibeiner lernen dabei, ihren vierbeinigen Frend richtig zu führen; die Hunde lernen Gehorsam und Sozialverhalten. "Wir vermitteln die Grundkenntnisse für jeden Hund, damit die Tiere sich im Umgang mit Menschen sicher verhalten. Das gilt vom Dackel bis zum Neufundländer“, sagt Günter Wessels. Informationen und Anmeldungen zum Begleithundekurs bei Ausbildungswart Heiko Wolgast, Tel 04329/685. Trainiert wird im Schäferhundeverein immer sonntags von 10 bis 10:30 Uhr und mittwochs von 17 bis 17:30 Uhr.
Als vierbeiniger Zehnkämpfer überwinden Schäferhunde auch problemlos Hürden. Foto: Nemitz |
|
März 2005 |
||
|
Pinneberger Tageblatt vom 17.03.2005
Neuer Vorstand bei Freunden der Schäferhunde Pinneberg (fh). „Fit und Gesund durch Sport mit dem Hund“ ist das Motto des „Vereins für Deutsche Schäferhunde“ Ortsgruppe Pinneberg. Dieses Moto soll auch unter dem Kürzlich neu gewählten Vorstand weiterhin bestehen. Vorsitzender ist ab sofort Sebastian Mazen, der auch die Position des Ausbildungswartes übernimmt. Doris Schrader ist zur stellvertretenden Vorsitzenden sowie zur Sportbeauftragten gewählt worden, Horst Diekmann zum Kassenwart. Weitere Ämter werden durch Bernd Beckmann (Zuchtwart), Sylvia Kellermann (stellvertretende Zuchtwartin), Tanja Bräuß (Jugendwartin), Egon Münster (Beisitzer) und Jutta Beckmann (Schriftwartin) besetzt. Der im Februar 1920 gegründete Verein, hat ein Ziel: „Den Hundesport zu fördern und ihn zu erhalten, den es gibt selten einen so treuen Freund.“ Weitere Informationen zum Verein gibt es beim Vorsitzenden Sebastian Mazen unter der Rufnummer (04101) 525487.
Auf den Schäferhund gekommen Michael Flinks (19) aus Pahlen ist landesweit erfolgreichster Junior-Hundeführer Von Anja Petersen
Pahlen - Dunja ist sieben und spielt im Leben von Michael Flinks, 19, eine ganz besondere Rolle. Die Schäferhündin ist nicht nur sein Haustier, sondern auch sein Hobby: Michael ist Hundeführer. Jetzt wurde er als bester Junior der Landesgruppe Hamburg/Schleswig-Holstein im Verein für Deutsche Schäferhunde ausgezeichnet. Seit drei Jahren geht der junge Mann mit Begeisterung zwei mal in der Woche zum Übungsplatz der Ortsgruppe Pahlen „Höchster Berg 7a" - bei jedem Wetter. Dort trainiert er gemeinsam mit Dunja für die Kategorien Fährte, Unterordnung und Schutzdienst. Sehr schnell stellte sich heraus, dass Michael ein Hundeführer-Talent ist, sagt Jugendwart Michael Kirchhoff. Kein Wunder, Familie Flinks hat offenbar das entsprechende Gen: Denn Michaels Vater Bernhard ist seit vielen Jahren Diensthundeführer bei der Polizei Heide, Vorsitzender der Ortsgruppe Pahlen im Verein für Deutsche Schäferhunde, hat selbst unzählige Preise gewonnen und züchtet Schäferhunde.
|
|
November 2004 |
|
Zeitungsartikel
aus Egenbüttel Fährtensuche,
Gehorsamkeit und Biss-Diziplin Im
Egenbütteler Verein für Deutsche Schäferhunde werden Vierbeiner für
Meisterschaften ausgebildet. Rellingen (spa). Versteckt hinter einer Häuserreihe am Hermann-Löns-Weg liegt ein Platz ganz besonderer Art. Nur eine schmale Strasse führt zu dem mit Flutlicht beleuchteten Übungsgelände. Hunde bellen und begrüssen die Besucher schwanzwedelnd. Es sind zumeist Schäferhunde, aber auch Mischlinge, oder ganz andere Rassen. “Der Verein ist offen für alle Hunde”, erklärt Sandra Lösekann. Nur Kampfhunde seien vom Training ausgeschlossen. Lösekann gehört zur Ortsgruppe Egenbüttel des Vereins für Deutsche Schäferhunde. Fast
alle 18 Mitglieder finden sich mittwochs zwischen 18 und 23 Uhr und sonnabends
zwischen 16 und 22 Uhr im
Vereinsheim und auf dem Übungsplatz ein. Die Hunde sind aufgeregt, freuen
sich auf die gemeinsame Arbeit und die Übungen. Für sie scheint es mehr
Spiel als Ausbildung zu sein. “Genau so soll es sein”, erklärt
Ausbildungswart Hartmut Backes. “Es soll den Hunden Spass machen, das ist
das Wichtigste.” Während
im Vereinshaus noch Kaffee getrunken und geklönt wird, beginnen draussen die
Übungseinheiten. “Das Vereinsziel ist die Ausbildung von Sporthunden”,
erklärt Lösekann. Das Ziel der Ortsgruppe ist es, die Hunde für die täglichen
Umwelteinflüsse zu trainieren. “Wir baün auf der Begleithunde-Ausbildung
auf”, erläutert Backes. Aber ganz ohne Ehrgeiz geht es auch hier nicht zu.
Für die ausgebildeten Sporthunde gibt es Prüfungen. “Wir
haben fast jedes Jahr ein oder zwei Hunde zu den Norddeutschen Meisterschaften
geschickt”, so Backes. Sogar bei den Deutschen Meisterschaften seien sie
schon vertreten gewesen. Aber Ehrgeiz sei keine Pflicht. “Ich habe zum
Beispiel keinerlei Ambitionen”, so Lösekann. Mit ihrer Hündin beteiligt
sie sich auch nicht an den Schutzdienst-Übungen. “Das macht uns beiden
keinen Spass, deshalb verzichten wir eben einfach darauf.”
Drei Teilbereiche werden in der Ortsgruppe trainiert: Zunächst die Fährtenarbeit.
“Speziell die Schäferhunde sind ja bekannt für ihren Geruchssinn”, so
Backes. “Sie werden auch von Zoll und Polizei eingesetzt.” Bei
der Unterordnung werden verschiedene Gehorsamsübungen trainiert. Diese Hunde
beherrschen mehr als nur “Sitz” und “Platz”. Ortsgruppenhelfer Andreas
Happel demonstriert mit der Hündin “Kolossalia vom Jakobiner Schloss”
genannt “Kira” was Hunde alles lernen können. Als er das Spielzeug
wegwirft, bleibt sie ruhig liegen und wartet bis ihr Herrchen endlich den
ersehnten Befehl “Bring” gibt. Für das jüngste Vereinsmitglied, Bettina
Mattuties und ihren Hund “Rico” ist das “Bei-Fuss-Gehen” eine
Selbstverständlichkeit. Der Rüde schaut dabei aufmerksam zu der Zwölfjährigen
auf und reagiert auf jedes kleinste Zeichen. Die
Schutzhundeausbildung sieht zwar gefährlich aus, dient jedoch eher der
Kontrolle des Schutztriebs als dessen Förderung. Happel kleidet sich zunächst
in einen Schutzanzug. “Die Hunde beissen zwar nur in den geschützten Arm,
aber zur Sicherheit muss der Anzug getragen werden”, erklärt Backes.
“Champ vom Kiemoor”, genannt “Archie” übernimmt das Stellen
des Verdächtigen. Solange sich Happel nicht bewegt, verbellt der Hund nur.
Erst wenn Bewegung ins Spiel kommt, beisst er zu. Auf Kommando lässt er
sofort wieder los. “Das ist der Unterschied zu nicht ausgebildeten
Hunden”, erläutert Backes. “Die entwickeln auch einen Schutztrieb, aber
sie zum Loslassen zu bringen, ist im Ernstfall sehr schwierig.” Als
Happel vor dem Hund zu fliehen versucht, dauert es nur wenige Sekunden, bis
“Archie” ihn gestellt hat. Zur Belohnung darf er den Schutzarm eine Weile
mit sich herumtragen. Er wedelt immer noch mit dem Schwanz – für den Rüden
war die Übung nur ein Spiel. Echte Agression hat es bei ihm nie gegeben. “Wir
hätten gerne noch ein paar neue Mitglieder”’ so Wolfgang Backes,
Vorsitzender des Vereins. Willkommen seien Hunde und Menschen in wirklich
jedem Alter. Wer selbst mit seinem Hund dabei
sein möchte, kann sich bei Lösekann unter der Rufnummer (040) 30983636
genauer informieren.
|
|
September 2004 |
|
Schäferhunde
auf dem Prüfstand Pahlen
(js) Wer sich dem Sportplatz hinter der Jugendherberge näherte, hätte
nie vermutet, dass sich 66 Schäferhunde dort befinden. Kein lautes, störendes
Hundegebell war zu hören, nur hin und wieder vereinzelte Anschläge. Des
Rätsels Lösung: Es handelte sich um ausgebildete, disziplinierte
Zuchthunde, die in einer Landesgruppenzuchtschau Hamburg/Schleswig-Holstein
geprüft wurden. Die
Ortsgruppe Pahlen im Verein fur Deutsche Schäferhunde (SV) hatte sich große
Mühe gegeben, einen entsprechenden Rahmen für diese Veranstaltung zu
schaffen. Immerhin winkte die Oualifikation für die
Bundessiegerzuchtschau in Karlsruhe. ,,Die
Hunde wurden in Altersklassen eingeteilt. Da es sich nicht um Tiere für den
Schutzdienst, sondern um Gebrauchshunde handelt, stehen die züchterischen
Merkmale im Vordergrund", erläutert Birgit Flinks, die für die
Schauleitung verantwortlich war. So wurden die äußeren Erscheinung, die
Kondition und der Charakter beurteilt. Die
Richter Leonhard Schweikert und Otto Körber-Ahrens bescheinigten allen
Tieren sowohl aus der Nachwuchs- als auch aus der Meisterklasse ein sehr
hohes Niveau.
Spende
für jugendliche Hundebesitzer
|
|
Juli 2004 |
|
Intelligenzbestie
Der
tut nichts, der will nur lernen! Rico,
der Collie aus Dortmund-Eving, kann sich 260 Begriffe merken und bringt
damit die Verhaltensforscher durcheinander.
Kaum
hat man bei Baus und Krzeslowski in Dortmund-Eving geklingelt, erfüllt
lautes Kläffen das Mietshaus. Es ist kein aggressives Bellen, eher ein
aufgeregtes. Aber man kann sich ja auch täuschen. Oben in der zweiten Etage
öffnet sich dann eine Tür, und heraus springt ein Hund mit schwarzem Fell,
weiß-grauer Brust und gefleckten Pfoten.
Eine
Berühmtheit in der Fernsehunterhaltung Etliche
Auftritte bei Sat 1, ProSieben, RTL folgten - Rico war zeitweise eine Berühmtheit
in der Fernsehunterhaltung. Meist tauchte in den Beiträgen auch die Kieler
Hundepsychologin Dorit Feddersen-Petersen auf, immer mit derselben Aussage:
"Das ist völlig unmöglich. Das muss ein Trick sein", wiederholte
sie beharrlich.
Das
lässt darauf schließen, dass sich gegenständliche Wahrnehmung und
kognitives Erkennen von Gegenständen früher als die menschliche Sprache
und zudem unabhängig von ihr entwickelt haben. Diese für die evolutionäre
Anthropologie neuen Erkenntnisse veröffentlichen Fischer und Kaminski am
heutigen Freitag im amerikanischen Wissenschaftsmagazin Science.
"Das
ganze Brimborium" "Das
Besondere aber ist", sagt Verhaltensforscherin Fischer, "dass sich
Rico die Beziehungen zwischen dem neuen Namen und dem Gegenstand merken
kann. Das hat bisher noch niemand festgestellt."
Von
den mehr als 200 Kunstnamen, die Susanne Baus und ihr Mann sich in den
vergangenen Jahren ausgedacht hatten, vergaßen sie immer wieder den einen
oder anderen und begannen, sich die Namen zu notieren. Irgendwann wurden sie
durch ihren Hund sogar darauf aufmerksam, dass sie die Plüschtiere Drache
und Ungeheuer ständig verwechselten.
Der
Hund wird "bekloppt" Der
für Ricos spätere Entwicklung entscheidende Moment trat ein, als er neun
Monate alt war: Der Hund musste am Schulterblatt operiert werden, und für
die Zeit der Rekonvaleszent kaufte Susanne Baus ihm einen Gummiknochen,
genannt Gummi, und einen Stoffdrachen, genannt "Saurier". Irgendwann
fiel ihr auf, dass Rico beide Namen unterscheiden konnte. Aus Neugier
schenkten ihm Bekannte weitere Stofftiere, und als Rico zehn davon
auseinander halten konnte, dachten alle, bald würde der Hund
"bekloppt". Affen,
Delfine, Seelöwen, Papageien und Rico Rico
jedenfalls hat bewiesen, dass sein Wortschatz dem sprachtrainierter Affen
oder auch Delfinen, Seelöwen beziehungsweise Papageien durchaus ebenbürtig
ist. Bleibt nur die Frage, ob Rico ein einzelner "Einstein" unter
Hunden ist oder einer von vielen.
(SZ
vom 11.6.2004) |
| Oktober 2003 |
|
UO-Seminar
für die Jugend ein Erfolg
Am 05.
Oktober 2003 veranstaltete die Landesgruppe 1 ein
Jugend-Unterordnungsseminar bei der OG Bredstedt u.U. Nach
der Theorie im Vereinsheim ging es dann hinaus auf den Platz, um das soeben
Gelernte nun gleich in die Praxis umzusetzen. Und siehe da: bei den meisten
von den Jugendlichen mitgebrachten Hunden funktionierte es auf Anhieb! Es
brauchte nur weniger "Clicker" von Marco Brunn, um die positive
Bestätigung deutlich zu erkennen. Davon waren die Teilnehmer echt überrascht
und wollten es nun alle einmal mit dem Clicker versuchen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen tauschten die Jugendlichen und ihre erwachsenen Begleiter noch jede Menge Erfahrungen aus, schließlich hatte man sich ja schon ein paar Wochen nicht mehr gesehen. Wofgang Jacobi bedankte sich bei Marco Brunn für die Durchführung des Seminars und bei der OG Bredstedt für die Gastfreundschaft und die gute Bewirtung aller Seminarteilnehmer, ehe man wieder die Heimreise antrat.
Fotos finden Sie auf der OG-Homepage |
| August 2003 |
|
Pinneberger Tageblatt 04.08.2003 Von Thomas Krohn Pinneberg. Es geht um mehr, als seinen Vierbeiner nur über ein Hindernis zu schicken. Beim so genannten Agility wird das Miteinander zwischen Hund und Hundeführer intensiviert, und es kommt auf Konzentration und Kondition an. Seit einigen Jahren gehört diese Sportart zum festen Angebot der Ortsgruppe Pinneberg des Vereins für Deutsche Schäferhunde. Während des Wochenendes war die Interessengemeinschaft nach der Premiere vor einem Jahr zum zweiten Mal Ausrichter eines Agility-Turniers. Etwa 100 Hundebesitzer, die meisten darunter aus Norddeutschland, kamen mit ihren Vierbeinern zum vereinseigenen Gelände am Ossenpadd, um sich auf einem Parcours im sportlichen Wettkampf zu messen. Manche Teilnehmer waren gleich mit der ganzen Familie angereist. Den Zuschauern bot sich ein buntes Bild: Rund um das Wettkampf-Areal hatten die Besucher Zelte aufgeschlagen, die Mensch und Tier vor der Sonne schützen sollten. Die meisten Zwei- und Vierbeiner zogen es allerdings vor, sich zwischen den Kämpfen im Freien unter dem Sonnenschirm auszuruhen, denn die Temperaturen in den Zelten waren um etliche Grade höher als auf dem Platz. Zum Turnier zugelassen waren nicht nur Schäferhunde, sondern auch alle anderen Hunderassen. Zu sehen waren unter anderem Border-Collies, Retriever, Irish Setter, Malinois, Terrier und Mischlinge. Jeder Teilnehmer musste die Begleithundprüfung vorweisen. Zudem war ein gültiger Impfschutz erforderlich - auch für die Tiere, die nicht am Wettkampf teilnahmen. Die Hunde, die mindestens 18 Monate alt sein mussten, waren in drei Klassen aufgeteilt worden: „Mini“ (Höhe bis 34,99 Zentimeter), „Midi“ (bis 42,99 Zentimeter) und „Maxi“ (ab 43 Zentimeter). Je nach Größe wurden die Hürden auf verschiedene Höhen gelegt. Vierbeiner, die älter als sechs Jahre alt waren, konnten in der Klasse der „Senioren“ starten. Auf dem Parcours galt es, bis zu 20 Hindernisse zu überwinden: Hürden, Tunnel, Laufsteg, Wippe, Wand und Slalom. Ein Schiedsrichter-Team stoppte die Zeit und achtete darauf, dass verschiedene Regeln eingehalten wurden. Halsband und Hundeleine etwa waren nicht erlaubt. Zudem durfte der Hundeführer seinen Vierbeiner nicht anfassen und auch nicht die Hindernisse berühren. „Es kommt darauf an, das Tier per Körpersprache zu lenken“, erläuterte Doris Petersen-Pophal, Trainerin im Pinneberger Schäferhundverein. Der Abwurf einer Hürde wurde mit fünf Fehlerpunkten bestraft. Übersprang der Hund die Barriere von der falschen Seite, erhielten Vierbeiner und sein Besitzer dagegen sofort die „rote Karte“. Disqualifiziert wurde auch, wer die Reihenfolge der Hindernisse nicht einhielt. Allerdings mussten die Ausgeschiedenen nicht aufhören, sondern durften ohne Wertung bis zum Schluss weiterkämpfen. Das fachkundige Publikum belohnte alle Teams nach deren Auftritt mit viel Beifall. Außer dem Agility-Turnier bekamen die Besucher noch einen weiteren hundesportlichen Leckerbissen zu sehen: Acht Besitzer nahmen mit ihren Schäferhunden an der Qualifikation zur Bundessiegerprüfung teil. |
| Juni 2003 |
|
Norderstedt Postboten
- leichte Beute für die Hunde Gefährlicher Job: Hundetrainer Stefan Begier zeigt Briefzustellern, wie sie sich sinnvoll schützen können. Von
Frank Knittermeier Der
Schäferhund und die Briefzustellerin sehen sich einen Moment in die
Augen. Aber innerhalb weniger Sekunden nimmt das Unheil seinen Lauf: Schäferhund
Assard schießt nach vorn und schnappt zu, verbeißt sich, lässt nicht
wieder los. Das Gesicht von Nadine Herold (25) ist verzerrt - nicht vor
Schmerz. Denn sie hat einen Schutzhandschuh übergestreift. Aber sie ist
überrascht, weil der Hund so blitzschnell zugebissen hat. Für viele
Briefzusteller ist der Umgang mit aggressiven Hunden das tägliche Los.
Auf dem Hof des Postamtes in Henstedt-Ulzburg bringt ihnen Hundetrainer
Stefan Begier (37) aus Neuberend bei Schleswig bei, wie sie mit solchen
Hunden umgehen müssen. Nadine
Herold hat schon häufiger unliebsamen Umgang mit Hunden gehabt, die ihr
Terrain verteidigen wollen. Als sie noch in Kisdorf Post ausgetragen hat,
wurde sie von einem Hund in das Bein gebissen. "Die Hausbewohnerin öffnete
die Tür, der Hund rannte hinaus und biss sofort zu", erinnert sie
sich. "Da blieb mir überhaupt keine Chance für eine Reaktion."
Auf ihrer jetzigen Tour im Gebiet Hohenbergen in Henstedt-Ulzburg kennt
sie inzwischen fast alle Hunde und kommt gut mit ihnen aus. Ähnlich
schmerzhafte Erfahrungen haben fast alle 27 Briefzusteller gemacht, die
den richtigen Umgang mit Hunden lernen wollen. Tobias Lennartz (31),
Zusteller in Kisdorf, wurde von einem Hund in den Arm gebissen. Auch
dieser Hund rannte an seinem Herrchen vorbei und stürzte sich auf den
Briefträger. Ronald Biermann (45) wurde in den Oberschenkel gebissen. In
einem anderen Fall wurde ihm vom Hausherrn lapidar mitgeteilt, er sei
schließlich versichert. Mit ruhiger Stimme auf den Hund einreden Wie
müssen sich Briefzusteller Hunden gegenüber verhalten? Stefan Begier
empfiehlt, die Hunde ganz genau zu beobachten: Die Haltung des Schwanzes,
aufgestellte Nackenhaare, Freilegen der Vorderzähne, zur Seite gelegte
Ohren - all das kann auf aggressives Verhalten hindeuten. "Sie müssen
mit ruhiger Stimme auf den Hund einreden und versuchen, Kontakt mit ihm
aufzunehmen", empfiehlt er. "Aber Augenkontakt und ruckartige
Bewegungen vermeiden, weil sich das Tier sonst angegriffen fühlt."
Auch verspielte Hunde können gefährlich sein: Sie sind so
temperamentvoll, dass sie praktisch alle Gliedmaßen zu fassen bekommen.
In jedem Falle sollten Zusteller vom Rad steigen und es zwischen sich und
Hund bugsieren. Beim Übergeben der Post sollten die Besitzer gebeten
werden, die Hunde anzuleinen. Viele
Zusteller tragen ein Hundespray aus einer Mischung von Cheyenne-Pfeffer
und Öl bei sich. Dieses Gemisch ist höchst wirksam, reizt die Schleimhäute
und setzt den Hund für 15 Minuten aus Gefecht. Aber am nächsten Tag?
Oder in der nächsten Woche? "Dann ist der Hund überhaupt nicht mehr
kontrollierbar", stellt Stefan Begier fest und rät vom Spray ab.
Gegen Leckerlies in der Zustellertasche hat der Hundetrainer allerdings
nichts. Mit diesen kleinen Mitteln der Bestechung arbeiten die meisten
Briefzusteller regelmäßig. Wie
oft Briefzusteller mit Hunden unliebsame Bekanntschaft machen, zeigt diese
Zahl: Im Jahre 2002 wurden in Schleswig-Holstein 152 Zusteller gebissen.
Dabei fielen 350 Krankentage an. Die Kosten für die Behandlung und die
Krankentage schlugen mit 126 000 Euro zu Buche. Hauptbeißzeit sind die
Urlaubsmonate Juni, Juli und August. In dieser Zeit sind häufig
Urlaubsvertreter auf Zustelltour, die die Eigenarten der Hunde im Revier
nicht kennen. Die Hunde ihrerseits müssen ihre Reviere wieder neu
verteidigen, weil sie die Vertreter nicht kennen und als Eindringlinge
empfinden. erschienen
am 18. Jun 2003 Vollständige
Url des Artikels: http://www.abendblatt.de./daten/2003/06/18/177474.html
(c) Hamburger Abendblatt
"Hundeführerscheine" für
elf Teams
|
| Januar 2003 |
|
Ein Welpe für Christian Lorenzen: |
|
Dezember 2002 |
|
Tiere/Gesellschaft/KORR/
|