Informationen zum Rettungshunde-Wesen in der LG1

- dies ist eine Seite von www.svlg1.de aktualisiert am 28.08.2010

Nachfolgend erhalten Sie Informationen und Ergebnisse aus dem Rettungshundewesen.

Zuständig für diesen Bereich - Bärbel Dreisow - RH-Beauftragte


 

Herzlichen Glückwunsch an Andrea Otto und Frisbee !


Vom 30. Juni bis 4. Juli 2010 fand in Zatec, Tschechien die 16. IRO Weltmeisterschaft mit über 115 Teilnehmern aus 20 Nationen für Rettungshunde statt.

Andrea Otto und Frisbee konnten sich bei einem starken Feld den Weltmeistertitel in der Fläche B sichern. Die Landesgruppe gratuliert Euch zu dieser außerordentlichen Leistung.

 

Bärbel Dreisow - LG1-RH-Beauftragte

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Der beste Rettungshund in Schleswig-Holstein/Hamburg

  

In diesem Jahr findet erstmalig der erste Rettungshundepokalkampf in unserer Landesgruppe statt.

Teilnehmen kann jeder, der SV-Mitglied ist und mit seinem Hund eine bestandene BH-Prüfung vorweisen kann, sowie Spaß an der Rettungshundearbeit hat. Geführt wird in den Stufen RH 1 Fährte oder Fläche. Damit besteht für jeden Teilnehmer auch die Möglichkeit, das entsprechende Ausbildungskennzeichen zu erlangen.

Da es sich um einen Pokalkampf handelt, haben Ortsgruppen, die eine Mannschaft anmelden, Vorrang. In einer Mannschaft können von 2 bis zu 4 Hunde in den einzelnen Abteilungen geführt werden. Unter den Akteuren wird ein Sieger in der Einzelbewertung Fährte oder Fläche ermittelt, wie auch der Mannschaftssieger in 2010.

 

2. und 3. Oktober 2010

ab 9.00 Uhr

 Meldeschluss: 19. September 2010

Veranstalter: OG Bad Oldesloe e.V. – Richter: Jens-Peter Flügge

Anmeldungen an:
 Bärbel Dreisow, 23843 Bad Oldesloe, Am Stadion 8 – Tel. 04531-12107 -  bmd.dreisow@freenet.de

 

Leistungsanforderung - Anmeldeformular

 

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe RH – Sportler/Innen und RH - Interessierte,

 

bereits zur Ausbildungswartetagung war es mein Anliegen Sie/Euch über die geplanten Änderungen der Prüfungsordnung im einzelnen zu unterrichten. Leider konnte ich krankheitsbedingt nicht daran teilnehmen. Daher möchte ich Sie/Euch auf diesem Weg über die geplante Reform der Prüfungsordnung  in Kenntnis setzen. Über den nachfolgenden Link sind die geplanten Neuerungen ersichtlich.

RH-Prüfungsordnung
 

Wie bereits in meinem Jahresbericht 2009 angemerkt, bleibt jedoch abzuwarten, welche Änderungen umgesetzt werden, da von Seiten des SV`s massive Einwände bestehen.  Für Fragen oder Anregungen stehe ich Ihnen/Euch gerne zur Verfügung. Ich bin zu erreichen unter
bmd.dreisow@freenet.de

oder 04531/12107, 0171/4453551.

 

Mit freundlichen Grüßen

Bärbel Dreisow - LG1-RH-Beauftragte

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Aktuelle Informationen

 

  • Es wurde bereits mehrfach nachgefragt, ob es eine Versicherung für die Arbeit in Trümmern innerhalb des SV´s gibt.
    Hierzu gilt, dass aktive OG-Mitglieder, die innerhalb ihrer Gemeinschaft ein organisiertes und fachliches koordiniertes Training in Trümmern durchführen, über den Gerling Konzern im Rahmen der SV Vereinbarung versichert sind. Eine sog. „Freistellung“ ist zur Zeit in Arbeit und wird den LG-Beauftragten auf Anfrage zur Verfügung gestellt.

  • Bei Trainingseinheiten und Prüfungen in Trümmern ist auf ordnungsgemäße Kleidung und Kopfschutz zu achten.

  • Reine Rettungshundeprüfungen sind auch an Wochentagen möglich. Der Terminschutz ist wie bisher üblich bei der SV-HG zu stellen.

  • Für SV-Prüfungen (RH 2) an denen nur Rettungshunde teilnehmen sind auch IRO-Richter, die nicht SV-Richter sind, zugelassen. In Deutschland sind dies Detlef Kühn und Alfons Fieseler. Selbstverständlich gilt das auch für unsere IRO-Richter aus dem Ausland (Österreich, Schweiz, Tschechien,...). 

  • Die Deutsche VDH-Meisterschaft für Rettungshunde 2010 in Hünxe ist auch in diesem Jahr wieder eine IRO-Prüfung. Informationen können unter der bekannten Adresse www.rhdm.de abgerufen werden.

 

Bad Oldesloe, 25.2.2010

 

Mit freundlichen Grüßen

Bärbel Dreisow - LG1-RH-Beauftragte
 

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 LG Sport-Rettungshunde - Workshop am 17. Oktober 2009

 

Außergewöhnlichen Hundesport gab es am 17. Oktober 2009 in der Ortsgruppe Bad Oldesloe e.V. zu erleben. Mit 14 Teilnehmer/Innen wurde geschult in:

 

Theorie

 

Praxis

 

Unterstützt wurde der Workshop von der Deutschen Meisterin, Andrea Otto, der ich auf diesem Wege nochmals herzlich danken möchte.

Den Teilnehmern/Innen wurde bereits im theoretischem Teil ein Einblick in die Sport-Rettungshunde Arbeit gewährt. Mit  interessantem Videomaterial von Andrea, konnte man sich einen Vorgeschmack auf die Praxis holen.

 

Vom Anfänger (ohne Vorkenntnisse), bis zu erfahrenen Hundeführern (in Hilfsorganisationen tätig), war die ganze Bandbreite an Teilnehmern/Innen vertreten.

 

Nachdem der Theorieteil abgeschlossen war, sind alle Teilnehmer/Innen in die Fläche gefahren. Auch hier ein herzliches Dankeschön an die Kulturstiftung der Sparkasse Stormarn, die die Waldfläche für diesen Workshop zur Verfügung gestellt hat.

Das Wetter spielte nach nächtlichem Dauerregen mittlerweile auch mit. Die Gruppen wurden eingeteilt und die einzelnen Übungen mit dem Hundeführer besprochen, durchgeführt und analysiert. Hier lief uns die Zeit weg, denn dieser Teil nahm schwerpunktmäßig einen großen Anteil des Workshops ein.

 

Nachdem wir diesen Teil beendet hatten, wurde das Mittagessen verspätet eingenommen, was der guten Laune keinen Abbruch tat. Danach ging es auf den Gewandtheitsplatz, um auf weitere Übungsteile einzugehen. Mit viel Spaß, aber auch dem nötigen Ernst wurde weiter gearbeitet. Auch hier holten sich die Übungsteilnehmer/Innen von Andrea Otto noch den einen oder anderen Tipp ab, um dann um 17.00 Uhr den Workshop zu beenden.

 

Die tolle Stimmung der Teilnehmer/Innen rundete diesen Tag ab. Alle Fotos zu dem Workshop findet Ihr auf der Internetseite der Ortsgruppe Bad Oldesloe e.V. – www.schaeferhunde-badoldesloe.de.

Vielen Dank an alle.

 

Mit freundlichen Grüßen

Bärbel Dreisow - LG- Rettungshund - Beauftragte
 

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LG1-Sport-Rettungshunde Workshop am 17. Oktober 2009

in der Ortsgruppe Bad Oldesloe e.V., Pölitzer Weg, 23843 Bad Oldesloe

 

Beginn um 9.30 Uhr für Anfänger und Fortgeschrittene, alle Hunderassen und Mischlinge.

Alle Interessierten haben an diesem Tag die Möglichkeit einen Einblick in die Ausbildung von Sport-Rettungshunden zu bekommen.

 

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Meisterin in der Fläche B, Andrea Otto, werden die Teilnehmer/Innen in Theorie und Praxis hilfreiche Tipps erfahren.
 

Themen:
 

·       Theorie vom Sport- zum Rettungshund

·       Praxis Unterordnung - Schwerpunkt Kriechen und evtl. Apport

·       Praxis Gerätearbeit - Detachieren, Leiter, Fassbrücke, Wippe, Weitsprung, Unangenehme Materialien

·       Praxis Nasenarbeit – Aufbau Suche, Revieren, Anzeigeverhalten

 

Ergänzungen und Änderungen vorbehalten

 

Für die Anmeldung bitte das Meldeformular ausfüllen und
senden an
:

 

Rettungshund-Beauftragte der LG 01

Bärbel Dreisow

Am Stadion 8, 23843 Bad Oldesloe

bmd.dreisow@freenet.de
 

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Rettungshunde - oft die allerletzte Hoffnung

24. Juli 2009 | 04:20 Uhr | Von Anette Kröning

Der Verein für Deutsche Schäferhunde hat Bärbel Dreisow zur Sport-Rettungshund-Beauftragten der Landesgruppe Hamburg / Schleswig-Holstein ernannt.
 

Bärbel Dreisow, Sport-Rettungshund-Beauftragte im Schäferhund-Verein, und die achtjährige Schäferhündin Sina, die hier in unsicherem Gelände ihre Bewährungsprobe gemeistert hat. Foto: Kröning

In der Trainerszene ist sie eine Ausnahme, denn sie ist erst relativ spät "auf den Hund gekommen". Wie das so ist, wenn man Hunde hat, das kannte Bärbel Dreisow (45) zwar schon von ihrer besten Freundin, einer passionierten Hundebesitzerin. Auch das Zusammenspiel von Mensch und Tier fand sie immer interessant, auch wenn sie selbst da noch keinen Vierbeiner hatte. Spätestens als vor sieben Jahren nach dem ersten Jack-Russel-Terrier noch Schäferhündin Sina ins Haus kam, war klar, dass sie sich verstärkt der Ausbildung ihrer Hunde widmen wollte.

Bärbel Dreisow wurde Mitglied im Verein für Deutsche Schäferhunde, machte seit dem Jahr 2000 regelmäßig auf dem Trainingsplatz der Ortsgruppe Bad Oldesloe sich und ihre Hunde fit und übernahm im Verein schnell den Posten der Ausbildungswartin. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt dabei auf der Ausbildung von Mensch und Hund zum Rettungsteam: "Gut ausgebildete Schäferhunde, aber auch Hunde anderer Rassen sind für Rettungsarbeit sehr wichtig, sind oft sogar die letzte Hoffnung. Doch neben diesem ernsten Hintergrund ist das Training auch eine sinnvolle Arbeit, die Mensch wie Hund beweglich hält und die das Tier auch geistig auslastet."

Um diese Sparte des Hundesports zu fördern und noch bekannter zu machen, hat der Verein für Deutsche Schäferhunde Bärbel Dreisow jetzt zur Sport-Rettungshund-Beauftragten der Landesgruppe Hamburg / Schleswig-Holstein ernannt. Damit ist sie nun auch ganz offiziell für die Betreuung, Information und die Veranstaltungsplanung der Landesgruppe Hamburg/Schleswig-Holstein verantwortlich.

Zu ihren Aufgaben in der Ortsgruppe Bad Oldesloe e.V. gehört es, den Hundeführern und deren Hunde eine fundierte Ausbildung zu bieten. Erstes Ziel ist dabei in der Regel eine bestandene Begleithundeprüfung. Wer dann Spaß an der Hundeausbildung bekommen hat, hat mit Bärbel Dreisow auf dem Übungsgelände am Pölitzer Weg die Möglichkeit, seinen Hund zum Sport-Rettungshund auszubilden. Eine Sanitäter-Ausbildung für den Hundeführer ist hierfür nicht notwendig. Das bedeutet, dass auch Hundebesitzer, die nicht für Hilfsorganisationen arbeiten und nicht unbedingt in Rettungseinsätzen eingesetzt sind, hier eine Ausbildung machen und so sich und ihren Hund sinnvoll beschäftigen können.

Zwei bis dreimal pro Woche treffen sich Hundeführer und Tiere zum Training. Die Übungen gliedern sich dabei in die drei Bereiche:

. Unterordnung

. Wendigkeit

. Nasenarbeit.

Wie lange die Ausbildung im Endeffekt dauert, hängt individuell vom Trainingsstand des jeweiligen Teams ab. Dabei geht es um körperliche wie seelische Belastbarkeit, um Zuverlässigkeit und auch um besonders große Nervenstärke. Um diese Ziele zu erreichen, müssen Mensch und Hund zunächst lernen, sinnvoll und zuverlässig zusammen zu arbeiten und sich gegenseitig Sicherheit zu geben. Geübt wird darum das sichere Beherrschen von Grundbegriffen wie "Sitz" und "Platz" ebenso, wie zuverlässiges Zurückkommen oder auch das freie Ablegen im Gelände.

Bei der "Wendigkeit" geht es dann um das Bewegen im Gelände, über und durch alle möglichen Hindernisse, auch auf unangenehmem oder unsicherem Untergrund.

In der Nasenarbeit schließlich lernt der Hund eine gelegte Fährte zu verfolgen, eine fremde Witterung aufzunehmen und danach frei im Gelände zu suchen.

Bärbel Dreisow weiß aus jahrelanger Erfahrung, wie anspruchsvoll das Training für beide Teile des Rettungsteams ist: "Hunde haben eine gute Auffassungsgabe, ein tolles Gedächtnis und sind oft die letzte Rettung in komplizierten Einsätzen bei der Menschensuche nach Unglücken, aber auch die Menschen müssen als Führer richtig gut ausgebildet sein und sich absolut auf die Aufgabe mit ihrem Hund konzentrieren können." Und selbst, wenn alle diese Aufgaben zufriedenstellend gelöst sind, geht das Training immer weiter, denn, so Bärbel Dreisow: "Der Ernstfall muss immer wieder geprobt werden, damit die Rettungshunde auch jederzeit einsatzbereit sind."

Wer sich über die Rettungsarbeit im Verein Deutscher Schäferhunde und über Trainingszeiten und Ansprechpartner informieren möchte, findet mehr unter

www.schaeferhunde-badoldesloe.de

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Gratulation

Hiermit möchte ich Andrea Otto, Mitglied der Ortsgruppe Kellinghusen herzlich zu Ihrem Sieg bei der 4. offenen Deutschen Rettungshunde-Meisterschaft in der Sparte - RH 2 FL B - gratulieren.

Austragungsort war in der Landesgruppe Baden, die Ortsgruppe Buchen-Bödigheim. Insgesamt gingen 77 Rettungshundeteams aus 7 Nationen an den Start.

Andrea, die mit ihrem Hund Frisbee in der größten Sparte mit 24 Teilnehmern startet, erzielte als einzige mit 287 Punkten (300 Punkte möglich) ein vorzüglich. Ich wünsche beiden weiterhin viel Erfolg.
 

Vorankündigung für alle die sich für die Sportrettungshunde-Ausbildung interessieren !

Umso mehr freue ich mich ankündigen zu dürfen, dass ich Andrea Otto für einen Workshop – Sportrettungshunde- am 17. Oktober 2009 in der Ortsgruppe Bad Oldesloe gewinnen konnte. Inhalte werden von mir rechtzeitig bekannt gegeben. 

Bärbel Dreisow - RH-Beauftragte
 

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 Information

Anerkennung RH 3-Prüfungen

 

Die RH3 – Prüfung (Einsatzprüfung) kann grundsätzlich in die Ahnentafel eines Hundes eingetragen und registriert werden.

Voraussetzung hierfür ist die erfolgreich bestandene RH2 – Prüfung, Stufe B, in einer Sparte und die Vorlage einer entsprechenden Bestätigung der durchführenden NRO (staatliche Organisation oder IRO/FCO anerkannte Vereine und Verbände) über die erfolgreiche Teilnahme an der Prüfung (möglich sind auch aktuelle Einsätze, mit Bescheinigung).

Entsprechend der Vergabeordnung des SV werden hierfür 10 Sport-Punkte angerechnet.
 

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Hallo an alle Sporthundeführerinnen und Sporthundeführer !

 

Der Landesvorstand hat sich entschieden und mir sein Vertrauen ausgesprochen, den Bereich der Sport-Rettungshunde in unserer Landesgruppe zu betreuen. Mit der Aufnahme dieses Bereiches der Sport-Rettungshunde, Anfang 2000 im SV, öffneten sich für die Hundeführer/Innen neue Türen. Auch in unserer Landesgruppe gibt es eine kleine Gruppierung von Sport- Rettungshundeführern/Innen. Damit es nicht bei dieser geringen Anzahl bleibt, möchte ich das Interesse auf Landesseite u.a. auch bei den VPG-Hundeführern wecken. Ich stelle mich dieser Aufgabe und hoffe auf gute Ergebnisse.

 

Zu meiner Person:

Name: Bärbel Dreisow          

Anschrift: Am Stadion 8, 23843 Bad Oldesloe

Alter:       45 Jahre

Beruf:      Verwaltungsfachangestellte

Kontakt:  Tel. 04531/12107 oder 0171/4453551

Mail:        bmd.dreisow@freenet.de

Mitglied im SV seit 12/2002

Mitglied in der OG Bad Oldesloe e.V. seit 12/2002  www.schaeferhunde-badoldesloe.de

Ausbildungswartin seit 1/2005

Übungsleiterlizenz Ausbildung seit 3/2006

Seminare beim SV: diverse u.a. Helferseminar

Durchgeführte OG-Prüfungen: BH, VPG 1-3, RH1-F, RH1-FL,RH2-F-A, RH2-FL-B

 

Andere Qualifikationen/Seminare:  Sachkundenachweis v. Tierärztekammer Schl.-H.

                                                       „Gefahrvermeidung im Umgang mit dem Hund“ 09/2005
                                                        S.D.T.S. Problemhundeberaterin, D.G.H.V. und BFVT bei Gerhard Wiesmeth 09/2008
                                                        Erste Hilfe am Hund bei den Tierärzten S.Steen und T. von Horn 09/2008
                                                        Vortrag Günther Bloch – Wolfsfamilien als Referenzsysteme für Mensch-Hund Beziehungen 05/2009

 

Selbst durchgeführte Seminare:    Lernverhalten des Hundes/Theorie 03/2009

 

Mit Jens-Peter Flügge als Landesausbildungswart haben wir uns das Ziel gesetzt, den Bereich dieser Hundeausbildung den Ortsgruppen unserer Landesgruppe näher zu bringen.  

Wir reden von einer Sport-Rettungshundeausbildung, die keine Sanitäter-Ausbildung etc. des Hundeführers voraussetzt, aber dennoch eine anspruchsvolle und sinnvolle Hundeausbildung ist.

 

Geeignet sind in der Regel fast alle Hunde, wie natürlich auch unsere ausgebildeten VPG-Hunde.

 

Die Sport-Rettungshundeausbildung bietet Abwechslung für die Hundeführer/Innen und Hund, sowie ein mögliches weiteres Standbein für unsere Ortsgruppen. Von der positiven Außenwirkung ganz zu schweigen. 

 

Hier nur ein kurzer Einblick in die unterschiedlichen Stufen.

Die PO-R-SV gliedert sich in :

 

RH 1

Auswahl und Eignung

RH 2

hundesportliche Aktivitäten und Förderung

RH 3

Einsatzfähigkeit wird ausschließlich durch die jeweilige Einsatzorganisation festgestellt

 

Die Ausbildung des Hundes setzt sich aus folgenden drei Abteilungen zusammen:

- Nasenarbeit

- Unterordnung

- Gewandtheit

 

Je nach Vorgabe der Ortsgruppe kann die Abteilung A-Nasenarbeit an deren Möglichkeiten angelehnt werden. Für die meisten Ortsgruppen würde sich in der Regel die Nasenarbeit- Fährte anbieten. Der Aufwand für den Einstieg in diesen Ausbildungszweig hält sich für unsere Ortsgruppen in Grenzen, so dass unsere Ortsgruppen, Ausbildungswarte der Ortsgruppen und alle Interessierten sich jederzeit gerne mit mir in Verbindung setzen können.

 

Mit freundlichen Grüßen

Bärbel Dreisow

Sport-Rettungshund-Beauftragte der Landesgruppe Hamburg/Schleswig-Holstein

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Neue Beauftragte für das LG1-Rettungshundewesen

Der LG-Vorstand hat per Beschluss am 21.05.2009 Frau Bärbel Dreisow benannt. (Am Stadion 8, 23843 Bad Oldesloe)

Wir wünschen viel Erfolg.


 

Mantrailing

Seit geraumer Zeit geistert der Begriff Mantrailing durch die Hundewelt.

Viele neue Gruppierungen sind entstanden oder sind im Begriff sich zu konsolidieren.

Gurus wachsen wie Pilze aus dem Boden und bieten Mantrailing- Weisheiten in teuren Spezialkursen feil. Rettungshundestaffeln stürzen sich in diese Ausbildung als wäre es der Weisheit letzter Schluss.

Worum geht es und was ist Mantrailing?

Kurz und Lapidar: Individuelle Geruchsverfolgung.

Mantrailing: Verfolgen einer Individualspur über eine längere Distanz wobei die Spurenaufnahme in einem Zeitraum von 6 bis 24 Stunden erfolgt.

Neu ist Mantrailing nicht. Vor allem in den USA Südstaaten wurde die Methode mittels Bloodhounds zum Einfangen flüchtender Sklaven angewandt. Später Verfolgung von ausgebrochenen Straftätern.

Berichte aus Großbritannien und Südafrika drehen sich ebenfalls um Strafverfolgung oder Verfolgung Flüchtiger.

Diese Spurverfolgung fand bis dato überwiegend in nicht urbanen, sprich ländlichen Gebieten statt. In den 70er und 80er Jahren wurde durch das Boston Police Department eine Abteilung gegründet (vielleicht bestand sie auch schon, dies wurde aus dem Artikel nicht ersichtlich) welche sich mit der Ausbildung der Individualspurverfolgung im urbanen Gelände befasste.

Auch hier wurden den Berichten zur Folge ausschließlich Bloodhounds verwendet.

In jüngerer Zeit werden auch andere Rassen für diese Aufgaben herangezogen.

Ende der 80er Anfang der 90er Jahren versuchten sich im süddeutschen Raum erste Rettungshundestaffeln in dieser Ausbildung.

Theoretische Grundlage des Mantrailing besteht darin das jedes Individuum ein bestimmtes Geruchsprofil hinterlässt. Dieses bildet sich aus Körper- Haarschuppen Kleidungsabrieb Partikel die sich in der Atemluft der Person befinden. Diese Fragmente setzen sich in der Umgebung ab wie Boden, Straße, Wegsaum, Gras, Wasserpfützen etc. ab und bilden nach einer Entwicklungszeit von mehreren Stunden eine Geruchsspur. Zur Verfolgung dieser Spur wird nun dem Hund ein Gegenstand mit dem Geruchsprofil der zur findenden Person angeboten. Der Hund hat nun in einer Fläche von mehreren 100 m² diese Spur aufzunehmen und zu verfolgen. Die Verfolgung einer solchen Spur soll unter bestimmten Vorraussetzungen bis 76 Stunden möglich sein.

Natürlich ist die Zunft wie es sich gehört mit Fachbegriffen im Neudeutschen Sinne bestückt.

So spricht man vom „Trail“ und meint damit die Spur. Wenn vom „Runner“ die Rede ist, so ist damit der Spurenleger gemeint. Die Arbeit als solche wird von dem Hund im Geschirr und langer Leine (10-20m) ausgeführt. Das Bild des suchenden Hundes entspricht nicht unseren Vorstellung etwa eines Fährtenhundes. Die Nasenarbeit eines Mantrailers erinnert mehr an die Haltung eines Stöberhundes wobei er in der Spur stehend eine recht hohe Geschwindigkeit vorgibt. Anders als beim Fährtenhund sind weiträumige Orientierungsphasen von 5- 10m und mehr, um Richtungsänderungen, Unterbrechungen des Trail’ s durchaus normal. Grundsätzlich scheint die Ausbildung verschiedenen Berichten zufolge Zeitlich und Personell wesentlich aufwendiger zu sein als unsere normale Sport- und Rettungshundeausbildung. Eine weitere Charakteristik scheint die Ausschließlichkeit. Diese Ausbildung soll mit den normalen VPG Ansprüchen nicht vereinbar sein.

Wie auch immer meine persönlichen Erfahrungen mit Mantrailer beruhen sich auf einer doch sehr beeindruckenden Demonstration der Fähigkeiten des eingesetzten Schäferhundes und zwei Realeinsätzen, die jedoch für mich weniger überzeugen waren. 

Für alle die etwas mehr über dieses Thema wissen wollen können sich anhand der Links weiter informieren. Falls Interesse in der Landesgruppe besteht bin ich gerne bereit ein Infoabend oder Tag mit fachkompetenten Personen zu organisieren. In diesem Falle bitte ich um entsprechende Rückmeldung unter wbiselli@t-online.de .

 

 

http://www.hundezeitung.de/ausbildung/mantrailing.html

http://www.mantrailer.org/

http://www.rettungshundeforum.com/

http://www.mantrailing-mania.de/

http://www.nasenarbeit.de/html/mantrailing.html       

http://drk-rettungshund.de/index.php?mantrailing

http://www.man-trailer.com/

 

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